Fümnzwanzich. Roman

Es dreht sich alles um einen Intellektuellen, der seinen Verstand vernichten will. Carl aka Caputtnik studiert, arbeitet und grübelt in Berlin. Er und seine Kumpel tanzen dann im Amphetamin-Rausch von einer Technoparty zur nächsten, wider den Werktag, wider die Bürgerlichkeit, wider den Schlaf. Gefeiert wird radikal, und zwar im Berghain, in der Bar25, auf dem Fusion Festival. Keiner kommt mehr klar. Die eigentliche Kulisse der Handlung ist jedoch nicht das Nachtleben der Großstadt Berlin, sondern die Innerlichkeit des hochsensiblen Carl. Ein Roman wie ein Brummkreisel.

Themen

fuemnzwanzich themen

Fakten

  • Veröffentlichung 2014
  • 280 Seiten (Taschenbuch)
  • 16 Kapitel, davon spielen je 2 Kapitel im Berghain und in der Bar25, 1 Kapitel spielt auf dem Fusion Festival und 1 Kapitel spielt auf der Nation of Gondwana
  • ISBN 978-1-5028-7811-3 (Paperback)
  • ISBN 978-3-00-047654-9 (E-Book)

Leserstimmen

„Vulgäres Geschwurbel. Weniger ein Roman als vielmehr ein Flickwerk aus stümperhaft miteinander verwobenen Geschichtchen rund um das Ego einer ziemlich impotenten, verweichlichten und geradezu spießigen Figur, der ständig Speed und Crystal Meth aus der Nase rieseln. Ein Feierwerk an Klischees über den sogenannten verzweifelten Intellektuellen sowie die trendige Hauptstadt Berlin. Unberechenbare Perspektivenwechsel verursachen Schwindel, der Leser ersäuft im Bewusst­seins­­­­­strom eines Gestörten, krepiert in dessen narrativer Hölle. Die Story basiert angeblich auf einer wahren Begebenheit – Betroffen­heits­lyrik in ihrer schlimmsten Form, ein Selfie in 91633 Wörtern. Latent rassistisch. Misogyn. Randgruppenverachtend. Unpolitisch. Trotzdem: Den Text muss man feiern, denn dem Autor ist damit ein sprachintensives Mosaik in Regenbogenfarben, ein rasantes Amphlet, die ebenso beklemmende wie eindrucksvolle Anatomie einer Psychose gelungen. Es schimmelt über Berlin.“ 

„Feieralarm. Gesichtsfasching. Kieferklaus. Gehirngulasch vom Feinsten.“