Hin und wieder gefragte dringende Fragen

Fragerunde. Falls Ihre dringende Frage hier nicht auftaucht und Ihre Frage außerordentlich dringend ist: Schreiben Sie mir dringend eine E-Mail. 

 

Arbeiten Sie auch als Ghostwriter?

Nö. I f****** love science.

Ich habe Sie zwar beauftragt, möchte den Auftrag aber gerne zurückziehen, weil ich ein besseres Angebot bekommen habe. Geht das?

Ja. Aber teilen Sie mir das bitte nicht erst an dem Tag mit, an dem Sie mir eigentlich Ihre Arbeit zuschicken wollten. Viel Erfolg mit Ihrem besseren Angebot – ich kann ja eigentlich nicht glauben, dass es das wirklich gibt …

Ich schaffe es nicht, Ihnen meine Arbeit zum vereinbarten Termin zukommen zu lassen. Sind Sie jetzt böse?

Ja. Der böse Wolf. Zumindest dann, wenn Sie mir nicht ein bis zwei Tage vorher Bescheid gegeben haben, dass Sie es nicht schaffen werden, damit ich den Arbeitsausfall kompensieren kann. Ich verlasse mich auf Sie.

In welchem Dokumentformat sollte ich Ihnen meine Arbeit zuschicken?

Ich lese, korrigiere und formatiere ausschließlich Dissertationen, die in Microsoft Office Word (für Windows oder Mac OS) abgespeichert wurden, also in einem der Formate .doc, .docx oder .rtf vorliegen. Open-Office- oder PDF-Dateien nehme ich nicht zur Korrektur an. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich liebe die Open-Source-Bewegung und Open Office. Adobe ist ganz okay. Und Microsoft … na ja, Sie wissen ja, die können einfach keine anwenderfreundliche Software bauen. Unglücklicherweise konnten die sich auf nahezu sämtlichen Rechnern dieser Welt einnisten, sodass der Großteil Ihrer Kollegen Microsoft Office Word benutzt, um an der Dissertation zu schreiben und um die Dissertation zu formatieren. Entsprechend überarbeite ich ausschließlich Word-Dokumente und hoffe auf bessere Zeiten mit besserer Software für Autoren. 

Ist ein Lektorat für eine Promotion eigentlich erlaubt?

Ja, natürlich. Ein Lektorat ist kein Ghostwriting. Forschungsarbeit müssen Sie schon selbst betreiben, ich als Lektor verpasse Ihrer Dissertation lediglich den letzten sprachlichen und typografischen Schliff. Außerdem weise ich Sie durch meine Kritik auf inhaltliche Unebenheiten hin, die Sie dann allerdings selbst glätten müssen. Falls Sie sich unsicher sind: Lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot erstellen und zeigen Sie die Leistungsbeschreibung, die ich Ihnen zuschicke, Ihrem Betreuer. Er wird Ihnen bestätigen, dass das Lektorat für Ihre Promotion kein Problem darstellt und wahrscheinlich sogar angebracht ist.

Korrigieren oder formatieren Sie auch Bachelorarbeiten, Diplomarbeiten oder Masterarbeiten?

Derzeit ja.

Korrigieren Sie auch nach alter Rechtschreibung?

Nein. Nein. Nein. Da innerhalb der derzeit geltenden Regeln allerdings häufig mehrere Schreibweisen zulässig sind, können Sie vor dem Korrektorat wählen, ob ich eher „konservativ“ oder eher „progressiv“ korrigieren soll. Ich korrigiere in der Regel „progressiv“.

Können wir uns treffen?

Treffen? Kommt drauf an. Wenn es um Ihre Dissertation geht: eher nicht, es sei denn, Sie zahlen mir die Arbeitszeit, die dafür draufgeht, inklusive Spesen. Ein kurzer Plausch via Skype oder Google Hangout lässt sich aber sicher einrichten.

Wenn Sie mich privat kennenlernen wollen … klar, warum nicht; überzeugen Sie mich von sich, damit ich Sie auch kennen lernen möchte.

Sind Sie per Telefon zu erreichen?

Nö. Lenkt mich nur von meiner Arbeit ab. Je mehr Ruhe, desto besser meine Konzentration und damit Performance. Wir können aber, falls es sich nicht per E-Mail regeln lässt, eine kurze Besprechung via Skype oder Google Hangout verabreden, sobald Sie einen Auftrag erteilt haben. Nach Auftragserteilung erhalten Sie außerdem meine Handynummer, falls es kurz vor dem Druck noch die große Krise gibt.

Verwenden Sie eigentlich Korrekturzeichen?

Nein. Im Verlagsgeschäft mögen Korrekturzeichen ja ganz nützlich sein; Sie als Doktoranden würden sie nur verwirren. Ich verwende daher die Überarbeiten-Funktion von Word, um jede einzelne Änderung im Text nachvollziehbar zu machen. Zusätzlich setze ich Kommentare nach einem bestimmten Schema, das leicht verständlich ist. Genaueres teile ich Ihnen nach Auftragserteilung mit.

Wann muss ich zahlen? Gibt es eine Geld-zurück-Garantie?

Das sind ja gleich zwei Fragen auf einmal.

Sie zahlen in der Regel, sobald Sie meine Korrektur erhalten und mir diese abgenommen haben.

Bei Mängeln und nicht erfüllten Leistungen können Sie selbstverständlich eine Nacherfüllung verlangen. Auch wenn es nicht soweit kommen wird: Geld zurückzuzahlen, weil ihnen etwas nicht gefällt oder Sie es sich doch anders überlegt haben, ist bei einem Werkvertrag nicht möglich, solange ich alle Leistungen gemäß unserer Vereinbarung erbracht habe.

Warum finden sich auf Ihrer Website so viele Rechtschreibfehler?

Hausorthografie … Falls Sie so gut darin sind, orthografische Mängel aufzuspüren, können Sie Ihre Arbeit auch selbst lesen. Falls Sie ein Kollege sind: Die wertvolle Zeit, die Sie dafür aufwenden, um Fehler bei Kollegen zu suchen, könnten Sie auch nutzen, um Ihr eigenes Business zu verbessern ;-)

Ist Ihr Honorar verhandelbar?

Nö.

Bieten Sie auch Bildbearbeitung an?

Nein. Ich biete nur das an, was auf dieser Website aufgeführt wird. Abbildungen sollten immer als fertige GIF-, PNG- oder JPG-Dateien in Ihre Arbeit integriert sein. Ich passe lediglich die Größe der Bilder und ähnliche Parameter an, bearbeite diese aber nicht.

Bieten Sie auch Plagiatsprüfung an?

Nein. Ich biete nur das an, was auf dieser Website aufgeführt wird.

Wie lange dauert das Lektorat oder die Formatierung?

Das hängt natürlich von vielen verschiedenen Faktoren ab, etwa vom Umfang Ihrer Arbeit und der genauen Leistung, die ich erbringe, auch von meiner aktuellen Auslastung oder meinem Kaffee-Vorrat. Falls Sie es ganz genau wissen wollen: Lassen Sie sich bitte ein Angebot erstellen, darin teile ich ihnen auf den Tag und die Minute genau mit, wann Sie Ihre Arbeit zurückerhalten werden.

Richtwerte für die Dauer:

  • Generell dauert eine Formatierung für die Druckversion Ihrer Doktorarbeit, die Sie dann an der Uni einreichen, nur wenige Tage, idealerweise weniger als eine Werkwoche.
  • Ein Buchsatz für die Veröffentlichung Ihrer Arbeit ist ein Prozess, der sich erfahrungsgemäß über Wochen hinziehen kann. Ich habe ein einziges Mal im Verlag erlebt, wie die komplette erste Auflage eines frischen Druckes wieder vernichtet werden musste, weil das Inhaltsverzeichnis im Satz an die falsche Stelle gerutscht war, der Lektor bei der Fahnenkorrektur geschlampt hatte. Das möchten Sie mit Ihrer Dissertation sicher nicht erleben, also geben Sie diesem Vorgang ausreichend Zeit.
    An sich brauche ich für den ersten Umbruch auch nicht mehr als ein paar Werktage; das Hin- und Her der Dissertation zwischen Verlag, Ihnen und mir, hier noch eine Korrektur, da noch eine Änderung, das ist es, was diesen Prozess in die Länge ziehen kann.
  • Für eine Korrektur brauche ich in der Regel mehrere Werktage; 50 Normseiten an einem Arbeitstag zu korrigieren, ist erfahrungsgemäß schon sehr viel. Rechnen Sie, je nach Umfang Ihrer Arbeit, mit mindestens einer Woche. Lassen Sie sich bitte ein Angebot erstellen, darin teile ich Ihnen mit, wann genau Sie mit Ihrer korrigierten Arbeit rechnen können.

Ansonsten gilt: Ick hab null Bock auf Burnout. Entsprechend sind mir eine geregelte Arbeitszeit sowie ausreichend freie Zeit enorm wichtig. Das kommt auch der Qualität meiner Dienstleistung und damit Ihrer Dissertation zugute. Dass ich Wochenend- und Nachtarbeit in der Regel ablehne, schließt aber nicht aus, dass ich für Sie auch privat erreichbar sein werde, falls es kurz vor dem Druck noch einen Notfall gibt.

Wie oft rufen Sie Ihre Mails ab? Und warum lassen Sie in Ihren Mails häufig die Anrede und den Gruß weg? Das wirkt so unhöflich.

E-Mails rufe ich am liebsten gar nicht ab. Im Ernst, ständiges E-Mail-Checken und -Schreiben ist enorm zeit- und energieraubend und meist völlig ineffizient, ginge nur zulasten der Qualität meiner Dienstleistung und damit Ihrer Doktorarbeit. Ich bearbeite aber in der Regel einmal werktäglich meinen geschäftlichen Posteingang. Zur Anredeformel und zum Gruß: Weniger Getippe = mehr Zeit für Ihre Arbeit.

Wie trinken Sie Ihren Kaffee?

Ganz entspannt.