Einrichtung des Manuskripts

In diesem Abschnitt geht es um die Grundeinrichtung der Dissertation, Diplomarbeit bzw. sonstigen wissenschaftlichen Arbeit mittels der Formatvorlage bzw. Dokumentvorlage, die Sie vor dem eigentlichen Schreibprozess vornehmen sollten, um dann mehr Konzentration für das Schreiben der Magisterarbeit etc. aufwenden zu können.

Voraussetzungen: Microsoft Word (ab 2000)
Inhalt: a) Satzspiegel und Seitenlayout, b) Registerhaltigkeit, c) Weitere Schritte vor dem Verfassen des eigentlichen Textes

a) Satzspiegel und Seitenlayout

Jede Fakultät bzw. jedes Institut hat meist eigene Vorgaben, was die Seitenränder der Hochschulschriften angeht. Die Formatvorlage bietet Standardeinstellungen, die Sie meist so belassen können.

Falls Sie die Vorlage für einseitigen Druck, wie es z.B. bei Diplom- oder Hausarbeiten üblich ist, gewählt haben beträgt der Seitenrand oben und rechts 3 cm, unten und links 3,5 cm. Sie können die Einstellungen im Reiter Seitenlayout verändern. Klicken Sie dazu im Tab „Seite einrichten“ auf den Pfeil. Im neuen Fenster können Sie alle nötigen Einstellungen vornehmen.

Die Vorlage sieht übrigens keine Fußzeile vor, Seitenzahl und evtl. Überschriften stehen in der Kopfzeile. Mehr dazu weiter unten im Text.

b) Registerhaltigkeit

Ein Text ist dann registerhaltig, wenn die Zeilen des Fließtext immer exakt auf denselben Linien liegen, sodass die Zeilen der Vorder- und Rückseite eines Textes sich decken. Täten sie das nicht, schimmerten besonders bei dünnem Papier die Zeilen der Rückseite immer durch und sorgten so für ein unruhiges Textbild.

Normalerweise ist ein Text, den sie in Word verfassen, immer registerhaltig, vorausgesetzt, Sie verwenden auf jeder Seite den gleichen Satzspiegel, die gleiche Schriftart und Schriftgröße und den gleichen Zeilenabstand. Überschriften allerdings können die Registerhaltigeit eines Textes zerstören. Genauso Abbildungen, Abstände nach Absätzen etc.

Registerhaltigkeit herzustellen, ist besonders in Word ein kompliziertes Zusammenspiel meherer Komponenten:

  • Abständen vor und nach (z. B. Überschriften),
  • Schriftgröße,
  • Zeilenabstand.

Da Hochschulschriften zur Abgabe meist einseitig gedruckt werden, ist die Vorlage zum einseitigen Druck nicht registerhaltig. Wenn die Hochschulschrift nicht gerade als Buch veröffentlicht werden soll (wofür die Vorlagen auch nicht geeignet sind), ist die Registerhaltigkeit allerdings keine Notwendigkeit.

c) Weitere Schritte vor dem Verfassen des eigentlichen Textes

Was sie sonst noch tun sollten, bevor Sie beginnen, Ihren Text zu schreiben.

  • Machen Sie sich wirklich vertraut mit Word und der Vorlage. Wichtig ist, dass Sie dann fließend Text verfassen können, ohne immer wieder von Word abgelenkt zu werden.
  • Passen Sie die Einstellungen zum Seitenlayout und Einstellungen der einzelnen Formatvorlagen an. Erstellen Sie Formatvorlagen, die Sie benötigen werden.
  • Passen Sie die Gliederung der Überschriften an Ihre Bedürfnisse an. Tipps zur Gliederung finden Sie weiter unten.
  • Drucken Sie die Liste der Shortcuts aus und verinnerlichen Sie die wichtigsten Shortcuts; sie werden ihnen viel zusätzlichen Aufwand ersparen.